E-Mobilität kompakt
AC steht für Alternating Current und bedeutet Wechselstrom. Hier ändert der elektrische Strom seine Richtung in regelmäßigen Abständen, im Gegensatz zum Gleichstrom, bei dem die Richtung konstant bleibt.
Ein Akkumulator (Kurzform Akku) ist ein wiederaufladbares Speicherelement für elektrische Energie auf chemischer Basis. Mehrere Akkuzellen bilden eine Batterie.
BEV ist eine internationale Abkürzung für ein vollelektrisches Fahrzeug. Ein BEV wird ausschließlich von einem batteriebetriebenen Elektromotor angetrieben und benötigt keinen fossilen Kraftstoff. Der Akku wird über das Stromnetz an einer Ladestation geladen. Im Fahrbetrieb entstehen keine lokalen CO₂-Emissionen.
Bidirektionales Laden bezeichnet das Laden von Elektrofahrzeugen in beide Richtungen. Dabei kann nicht nur Strom in die Fahrzeugbatterie fließen, sondern bei Bedarf auch wieder vom Fahrzeug zurück ins Hausnetz oder ins öffentliche Stromnetz abgegeben werden.
Eine Brennstoffzelle erzeugt elektrischen Strom durch Umkehrung der Elektrolyse. Dabei reagieren Wasserstoff und Luftsauerstoff zu Wasser unter Abgabe von elektrischer Energie und Wärme. In diesem Prozess wird chemische Bindungsenergie in elektrische Energie gewandelt, die dann ein E-Fahrzeug antreiben kann.
CCS ist die Abkürzung für Combined Charging System und ist das Schnellladesystem nach europäischem Standard. Ladeverfahren und Steckervarianten sind genormt. Mit dem CCS-Stecker lässt sich gleichermaßen über Gleich- oder über Wechselstrom laden. Die meisten in Deutschland verfügbaren E-Fahrzeuge werden mit dem CCS-Stecker ausgestattet.
Das Schnellladesystem nach japanischem Standard ist das CHAdeMO-System. CHArge de MOve bedeutet aus dem Japanischen frei übersetzt: „Eine Tasse Tee?“. Es wird in Deutschland allerdings derzeit nur von wenigen Herstellern angeboten.
DC steht für Direct Current und bedeutet Gleichstrom. Hier fließt elektrischer Strom in gleichbleibender Richtung, im Gegensatz zum Wechselstrom, dessen Richtung sich periodisch ändert.
Das E-Kennzeichen gibt es seit 2015 und enthält am Ende der Buchstaben-Nummern-Kombination ein „E“. Es gilt für reine Batterieelektrofahrzeuge, Brennstoffzellenfahrzeuge und für Fahrzeuge, die über ein anschließbares Ladekabel geladen werden (Plug-in-Hybrid).
In den Batterien herrscht Gleichspannung. Der Antrieb eines E-Fahrzeugs arbeitet allerdings oft mit einer Wechselstrommaschine. Um die Energie zwischen beiden Stromarten „umzurichten“, ist ein Frequenzumrichter notwendig.
Hybridfahrzeuge verfügen über mindestens zwei verschiedene Antriebstechnologien und separate Energiespeicher (z. B. für Verbrennungs- und Elektromotor). Sie können einzeln oder kombiniert für den Antrieb sorgen.
Die Kapazität von E-Auto-Akkus wird häufig in kWh angegeben und bezeichnet die elektrische Energiemenge in Kilowattstunden (kWh), die eine Antriebsbatterie speichern kann. Häufig liegen diese zwischen 20 kWh und 60 kWh, in Einzelfällen auch bei 100 kWh und darüber. Der Energieverbrauch hängt von der Fahrweise und vielen Faktoren ab – er liegt meist im Bereich von 10 bis 20 kWh pro 100 Kilometer.
Die Ladeleistung bezeichnet, wie lange ein E-Fahrzeug zum Laden ans Stromnetz muss. Eine Haushaltssteckdose stellt dabei z. B. nur eine Ladeleistung von rund 3,5 kW zur Verfügung. Eine Ladesäule oder Wallbox stellt in der Regel rund 11 bis 22 kW zur Verfügung, eine Schnellladesäule meist 50 kW bis 100 kW. Sogenannte Ultraschnellladesäulen kommen auf bis zu 350 kW.
Eine Ladesäule kann über mehrere (i. d. R. zwei) Ladepunkte verfügen. An jedem Ladepunkt kann zur gleichen Zeit ein Fahrzeug geladen werden. In der Regel kann an einem Wechselstromladepunkt mit einer Leistung von 11 bis 22 kW geladen werden. An einem Gleichstromladepunkt sind höhere Ladeleistungen von 50 kW und darüber möglich.
Als Ladesäule bezeichnet man umgangssprachlich eine Lademöglichkeit für E-Fahrzeuge. Sie kann über mehrere Ladepunkte verfügen.
Die Ladezeit eines E-Autos ist von mehreren Faktoren abhängig. Diese sind zum Beispiel die Batteriekapazität des Fahrzeugs, die Ladetechnik des Autos sowie die bereitgestellte Ladeleistung der Ladestation.
Ökostrom ist ein Begriff für elektrische Energie, die aus erneuerbaren Energiequellen (Wasserkraft, Sonne und Windenergie) gewonnen wird.
Die Batterie eines Plug-in-Hybrids kann wie bei reinen Elektrofahrzeugen über einen Stecker aufgeladen werden (engl. to plug in = einstecken).
Rekuperation (von lat. recuperare = wiedererlangen) bedeutet Energierückgewinnung durch Verzögerung. Bei Hybrid-Fahrzeugen und E-Fahrzeugen wird die rückgewonnene Energie in die Batterie zurückgespeist.
Es gibt zwei Arten von Ladungen – über Wechselstrom (AC) und über Gleichstrom (DC). Wechselstrom-Lademöglichkeiten sind heute im Normalfall mit dem in Europa genormten Stecker „Typ 2" ausgestattet. Für das Schnellladen mit Gleichstrom (DC) gibt es zwei Ladestecker: CCS (auf Basis des Typ-2-Steckers) und den japanischen Standard CHAdeMO.
Als Wallbox wird umgangssprachlich eine Wandladestation für Elektrofahrzeuge bezeichnet. Eine Wallbox soll von einem erfahrenen Elektrofachbetrieb ordnungsgemäß installiert werden, um mögliche Gefahren des elektrischen Stroms für Mensch und Gerät beim Laden eines E-Fahrzeuge auszuschließen. Eine Wallbox muss darüber hinaus über einen besonderen FI-Schutzschalter verfügen. Wallboxen verfügen über eine signifikant höhere Ladeleistung als herkömmliche Haushaltssteckdosen.